Was ist eine gute Sonnencreme?

Welche UV-Strahlungen gibt es?

Das Sonnenlicht, welches auf die Erdoberfläche trifft, besteht aus 10% UV-Licht, welches unterteilt wird in:

  • 9.5% UV-A Strahlung (320 bis 400 nm) : Ist schädlich für die Haut, da sie tief in die Haut eindringt.
    ☀ Schädigt bei Sonnenbrand die DNA der Hautzellen und fördert Hautkrebs. Zudem schädigt die UV-A Strahlung das Kollagen der Dermis, was zu Elastizitätsverlust der Haut führt. Ausserdem ist sie verantwortlich für die Bräunung der Haut, aber auch für sonnenbedingte Hautalterung wie unerwünschte Pigmentflecken und vermehrte Faltenbildung.
  • 0.5% UV-B Strahlung (290 bis 320 nm): Höher energetische Strahlung, ist aber viel weniger schädlich für die Haut, da sie nur oberflächlich in die Epidermis eindringt.
    👉 Aktiviert die Vitamin D Produktion, führt jedoch auch zu Sonnenbrand und zu Rötungen der Haut und dem Absterben einzelner Hautzellen.

UV-A Strahlung dringt viel tiefer in die Haut ein wie UV-B Strahlung. Mit Sonnencreme wird ein Grossteil der UV-Strahlung an der Haut reflektiert. (Quelle )

Was ist beim Sonnenschutz bei Melasma zu beachten? Hier geht’s weiter: ⚡ Sonnenschutz bei Melasma

5 wichtigste Fakten über Sonnencreme

1. Der Lichtschutzfaktor

Der Lichtschutzfaktor bezieht sich immer nur auf den Schutz vor UV-B Strahlung, die zu Sonnenbrand führen kann. Der Schutz gegen die weit schädlichere UV-A Strahlung, die tief in die Dermis der Haut eindringt und zu Schäden an der DNA führen kann, wird nicht berücksichtigt.


2. Auf zusätzlichen UV-A Filter achten

Bei der Wahl der Sonnencreme immer auf einen zusätzlichen UV-A Filter achten. Gekennzeichnet ist der UV-A Filter in der EU seit 2007 in Form eines runden Kreises, ansonsten besteht kein Schutz gegen die viel schädlichere UV-A Strahlung. Das Verhältnis zwischen UV-A und UV-B Schutz beträgt immer mindestens 1:3 laut Europäischem Gesetz. Bei einem Lichtschutzfaktor von 30, beträgt der UV-A Schutz also nur 10.

Quelle Wikipedia

3. Welche Arten von Sonnenschutzfilter gibt es?

Typ 1 – organische Filter: z.B. Zimtsäure, die UV Strahlung wird in Wärmeenergie umgewandelt.
Typ 2 – mineralische Weisspigmente: z.B. Titandioxid oder Zinkdioxid, welche die UV Strahlung reflektieren.

➡ Je höher der Lichtschutzfaktor desto mehr mineralische Filter sind in der Sonnencreme enthalten.


4. Sonnenblocker gibt es nicht

Merke dir, dass es keine Sonnenblocker gibt, denn es wurde noch keine Sonnencreme erfunden, die UV-B Strahlung 100% blocken kann.


5. Wie lange kann ich an der Sonne bleiben bis ich einen Sonnenbrand bekomme?

Eigenschutzzeit der Haut = Zeit, die verstreicht bis sich ein Sonnenbrand bildet ohne Verwendung von Sonnenschutzmitteln.
Die Eigenschutzzeit hängt vom Hauttyp ab. Da sechs verschiedene Hauttypen existieren, gibt dementsprechend sechs verschiedene Eigenschutzzeiten:

Hauttyp 1: ca. 10 min
Hauttyp 2: 10 bis 20 min
Hauttyp 3: 20 bis 30 min
Hauttyp 4: 30 bis 45 min
Hauttyp 5: 60 min
Hauttyp 6: ca. 90 min

LSF = Lichtschutzfaktor
Die Eigenschutzzeit deiner Haut, die individuell sehr varieren kann, wird mit dem LSF multipliziert. So erhältst du deine persönliche Zeit, während der du vor einem Sonnenbrand geschützt bist. Nehmen wir an, du benutzt Sonnencreme mit Lichtschutzfakor 30 und du hast den Hauttyp 2:

30 (LSF) x 20 Min. (Eigenschutzzeit der Haut) = 600 Min. = 10 Stunden

➡ Die Haut wäre in diesem Fall für 10 Stunden vor einem Sonnenbrand geschützt. Für den normalen Alltag genügt somit eine Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor 30.

Gegen die schädlichere UV-A Strahlung bist du hingegen nur einen Drittel der Zeit geschützt, nämlich rund 3 Stunden und 20 Minuten.


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Quelle

Quellen:
5 Dinge, die man über den Lichtschutzfaktor in Sonnencreme wissen muss – Spektrum.de
Sonnenschutzmittel- Wikipedia
Sonnenbrand -Wikipedia
Melasma Overview – The American Academy of Dermatology